Norbert von Hannenheim
(Buch-Ergänzungen)

 

Norbert von Hannenheim  –  Die Suche nach dem siebenbürgischen Komponisten und seinem Werk

Ergänzungen und Korrekturen des 2007 erschienenen Buchs

(Details)

 

von

Herbert Henck

 

Wie es mit einiger Regelmäßigkeit bei Veröffentlichungen geschieht, fand ich auch bei diesem Buch im Nachhinein neue Quellen oder kleinere Irrtümer. Da aber keine Publikation mehr leisten kann, als das zu einer bestimmten Zeit Bekannte festzuhalten, bietet sich das Internet an, Ergänzungen oder für notwendig erachtete Korrekturen unmittelbar an die Leserschaft weiterzureichen. Es kommt an dieser Stelle jedoch nur Sachliches zur Sprache; ästhetische Korrekturen werden in einer zweiten Auflage sichtbar werden oder nicht.

 

 

Korrekturen

S.   13, etwa Mitte der Seite, rechter Zeilenrand: „beispielsweise“ ersetzen
               durch „vergleichsweise“
S.   20, erste Zeile: korrigiere „hätte“ zu „hätten“
S.   58, Fußnote 146: „Musikerköpfe“ nicht kursiv (offenbar nicht als Titel gemeint)
S.   85, Fußnote 250, Zeile 5 von oben; in die Klammer nach 167 einfügen: 168
S.   91, Fußnote 271: Keine Unterstreichung bei HWa 39, 40 und 41
S.   93, oben: Keine Unterstreichung von „84“
S. 173, Fußnote 487: Fehlendes „ist“ in der Danksagung
S. 184, Fußnote 532, erste Zeile: Todestag nicht 12., sondern 9. Dezember 1982
S. 212: In beiden eingerückten Zitaten (D. Acker bzw. P. Gradenwitz) muss es richtig
               heißen: „autographe“ (nicht autografe)
S. 218 unter dem 15.11.1929 in der mittleren Spalte: „Berlin“ fett,
               am Ende desselben Eintrags hinter „Fischer“ keine schließende Klammer
S. 229 unter dem 29.8.1936: Das Telegramm an Sacher wurde aus Bremen-Horn                versandt, der Brief aus Oberneuland bei Bremen (beide nicht aus Berlin)
S. 236: „Rock und Brückner“ umstellen zu „Brückner und Rock“
S. 236: Bisset, Jacqueline mit „e“ am Ende
S. 237, Fußnote 654, Zeile 2: hier tilgen: „[Geburtsort fälschlich ,Breslau‘]“
S. 238, Zeile 5 von oben: tilgen „(vgl. S. 238)“
S. 263 unter „2002“, Seitenangabe bei Drew, David ... , S. 41–44
S. 264, vorletzte Quelle: Fehlender Kursivsatz von Aufsatzttitel und Zeitschriftenname
S. 267: Bisset, Jacqueline (wie oben)
S. 272, Index, rechte Spalte: unter „Hesse, Hermann” kein Verweis auf Seite 176

 

 

Ergänzungen

S. 73, Abschnitt Das Zweite Klavierkonzert in Wien beim 10. Musikfest der IGNM
            
             Im Oktober 2009 ließ sich über das online-Findbuch im Musikarchiv der              Akademie der Künste in Berlin und hier im Eduard-Erdmann-Archiv (Nr. 374,              Titel „Eingegangene Postkarten“) eine Postkarte nachweisen, die offenbar              am 19. Juni 1932 unmittelbar im Anschluss an das vorstehend genannte              Konzert geschrieben worden war. (Für die freundliche Vermittlung einer              Fotokopie danke ich Dr. Heribert Henrich, Berlin.)
             
             Verfasst wurde die an Prof. Eduard Erdmann in Langballigau gerichtete              handschriftliche Postkarte, deren Handschrift mit den Schreibern wechselt              und die den Wiener Poststempel des 20. Juni 1932 zeigt, vermutlich von              Else Thalheimer (1898–1987), die als erste unterschrieb. Dann folgen, zum              Teil mit kurzen Grüßen und Gratulationen versehen, die Unterschriften von              Heinrich Jalowetz, Else C. Kraus („die weibliche Klavierpranke“), Joachim              Stutschewsky sowie von Norbert von Hannenheim. Der vorausgehende Text              gibt mit wenigen Worten dem Bedauern Ausdruck, dass Erdmann, von dem               das Ständchen op. 16 für kleines Orchester mit auf dem Programm stand und              ebenfalls von Jalowetz dirigiert wurde, nicht hatte anwesend sein können.

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S. 235:  Die Informationen über Ellen und Margot Epstein wurden auf drei              zusammenhängenden Webseiten vielfach erweitert und mancherorts              aktualisiert. Die Adresse der Anfangsseite lautet:
             http://www.herbert-henck.de/Internettexte/Epstein_I/epstein_i.html

*

Erst nachträglich ließ sich in Erfahrung bringen, dass Norbert von Hannenheim im Jahre 1920 in seinem Geburtsort Hermannstadt für kurze Zeit eine literarische Zeitschrift mit dem Titel Frühling. Blätter für Menschlichkeit leitete, in der zeitgenössische Prosatexte und Gedichte jüngerer Autoren veröffentlicht wurden. Die ersten drei der insgesamt nur vier, sämtlich aus dem Jahre 1920 stammenden Ausgaben der Zeitschrift weisen im Impressum den Komponisten folgendermaßen aus: „Die verantwortliche Leitung besorgt Norbert von Hannenheim, Hermannstadt, Heltauergasse 5“. Weitere bibliografische Details: siehe unten.

In dieser Zeitschrift, die mir Dr. Florian Kimm, Nußloch, im März 2009 zugänglich machte, sind zwar keine Texte oder Kompositionen Norbert von Hannenheims enthalten, jedoch Beiträge von seinem Bruder Wilhelm von Hannenheim (1885–1948). Mit der vierten und wohl letzten Ausgabe der Zeitschrift (Dezember 1920) ging die Leitung an Norbert von Hannenheims Bruder Stefan [Stephan] von Hannenheim (1882–1944) über. Die Tätigkeit des Komponisten dürfte sich damit auf redaktionelle Arbeiten beschränkt haben, die denen eines Schriftleiters oder Herausgebers gleichkamen. Besitznachweise der Zeitschrift sind hier zu finden. Neben anderen Gründen, die in dem weiter unten genannten Aufsatz von Bianca Bican angeführt werden, könnte für den Wechsel in der Herausgeberschaft auch Norbert von Hannenheims Aufenthalt in Graz eine Rolle gespielt haben, denn er schreibt in einer biografischen Notiz: „1916–1920: Militär= (Front=) Dienst in der k. u. k. und k. rumänischen Armee“ und daran anschließend „1920/21: Aufenthalt in Graz“. In Graz besuchte er die Handelsakademie und legte hier Anfang Juli 1921 sein Abitur ab (vgl. das eingangs zitierte Buch des Verfassers, S. 125 und 216).

Ein Bezugspunkt zwischen der Zeitschrift und von Hannenheims musikalischem Schaffen stellt möglicherweise – mehr lässt sich augenblicklich nicht sagen – die Verbindung von Franz Xaver Kappus und Rainer Maria Rilke dar, denn Rilke hatte einst an Kappus seine zehn, von 1929 bis zum heutigen Tag immer wieder neu aufgelegten Briefe an einen jungen Dichter in den Jahren zwischen 1902 und 1908 gerichtet, während die häufige Vertonung von Rilke-Texten im Liedschaffen des Komponisten auffällt: für vierzig Lieder (in Zyklen sind die Einzellieder gezählt) wählte er nämlich Gedichte von Rainer Maria Rilke als Vorlage, so dass man wohl sagen darf, Norbert von Hannenheim habe diesen Dichter vor allen anderen bevorzugt.

Der Frühling nutzte für das Periodikum den Namen des in Hermannstadt ansässigen „Frühling-Verlages“, in welchem auch zumindest ein Werk von Wilhelm von Hannen-
heim erschienen ist: Kristian und die Sterne (Hermannstadt: Frühling-Verlag, 1920). Da die gesamte Tätigkeit des Verlages aber in das Jahr 1920 fällt, ist natürlich ebenso vorstellbar, dass sich der Verlagsnamen umgekehrt von dem Titel der Zeitschrift ableitete. Die Fragen, wie der Verleger hieß und wie das Verlagsprogramm insgesamt aussah, ließen sich gegenwärtig nicht beantworten. Da sich freilich keine weiteren Titel nachweisen lassen und drei von-Hannenheim-Brüder an der Zeitschrift mitwirkten, mag es sich mehr um eine Art privater Initiative als um ein Unternehmen gehandelt haben, das den geschäftlichen Erfolg suchte.

Auf die Zeitschrift Frühling wurde ich durch eine Internetrecherche sowie eine Besprechung vom August 1921 aufmerksam (siehe unten). Bei der Identifizierung der Quelle war mir Jutta Geißler-Howe von der Bibliothek des Deutschen Literaturarchivs in Marbach behilflich, die mir zugleich auch die Rezension zugänglich machte. Die siebzehn Autoren, die zum Teil mit mehreren Beiträgen  in den Heften erscheinen, sind in alphabetischer Folge: Otto Alscher (1880–1944), Michael Barner (1881–1961), Karl Bernhard [Pseudonym von Bernhard Capesius] (1889 bis 1981), Helene Burmaz, Oskar [auch Oscar] Walter Cisek (1897–1966), L. Csaky, Felix Frey, Egon Hajek (1888–1963), Wilhelm von Hannenheim, Friedrich Jekel, Ernest Jekelius (1886–1958), Franz Xaver Kappus (1883–1966), Hermann Klöß (1880–1948), Hermann Konnerth, Oskar Kraemer (1885–1970), Ernst Reisner und Heinrich Zintz.

Für die literaturgeschichtliche Einordnung und diverse andere Aspekte des Frühling ist in erster Linie der folgende Aufsatz zu nennen: Bianca Bican (Klausenburg/Cluj), Die Zeitschrift „Frühling“ (1920) im regionalen und lokalen publizistischen Kontext. Eine Standortbestimmung (bibliografische Details: siehe unten). In dieser sehr kenntnisreichen Untersuchung ist zwar Norbert von Hannenheim als „Musiker moderner Stilrichtungen, der aber literarische Texte […] vertonte“ nur etwas beiläufig erwähnt (S. 174), doch umso deutlicher sind die Bezüge zu anderen Zeitschriften, mit denen der Frühling damals auch konkurrierte, herausgearbeitet. Auch sind einzelne Autoren des Frühling eingehender behandelt. Da der Verfasserin ebenfalls nur vier Ausgaben der Zeitschrift aus dem Bestand des Brukenthal-Museums in Hermannstadt (Sibiu) vorlagen, wird die Annahme erhärtet, dass es sich bei diesen vier Heften um alles Erschienene handelt.

 

 

Literatur

Die Literaturangaben (S. 239 ff.) lassen sich um folgende Quellen ergänzen:
 

1920

Norbert von Hannenheim (verantw. Leiter), Frühling. Blätter für Menschlichkeit, Hefte 1–3, Hermannstadt: Frühling-Verlag, April, Juni, August 1920,  Im vierten Heft (Dezember 1920) ging die Leitung der Zeitschrift an Norbert von Hannenheims Bruder Stefan [Stephan] von Hannenheim über. Die Hefte sind fortlaufend paginiert und umfassenden insgesamt 102 gezählte Seiten (weitere Details: siehe oben)
 

1921

Oskar Walter Cisek (Bukarest), Ostdeutscher Brief aus Rumänien [in der Rubrik Echo des Auslands], in: Das literarische Echo. Halbmonatsschrift für Literaturfreunde, 23. Jg., Heft 22, Stuttgart u. Berlin: Deutsche Verlags-Anstalt, 15. August 1921, Sp. 1393 ff.; hier Sp. 1394 zu Stephan, Wilhelm u. Norbert von Hannenheim in der Besprechung der Hefte 1–3 der Zeitschrift Frühling (siehe unter 1920 sowie oben)
 

1929

Erich H[ermann] Müller (Hg.), Deutsches Musiker-Lexikon, Dresden: Wilhelm Limpert-Verlag, 1929 (Vorrede datiert: „Dresden-A. 10, am 7. Juni 1929“); hier der Artikel Hann von Hannenheim, Norbert Sp. 494–495
 

1930

Heinz Pringsheim, [Besprechung eines Orchesterkonzerts der „Meisterschule für musikalische Komposition von Arnold Schönberg“], in: Allgemeine Musikzeitung, 1930, S. 621, rechte Spalte zum Konzert am 20.5.1930; Aufführung der Dritten Sinfonie Norbert von Hannenheims
 

1932

Fritz Brust [unter der Überschrift:] Aus dem Berliner Musikleben, in: Allgemeine Musikzeitung, 58. Jg., 1931, Nr. 23?, S. 519, linke Spalte; zum Konzert der „Meisterschule von Arnold Schönberg“ in der Preußischen Akademie am 2.6.1932

22. Juni 1932: Erich Steinhard, Abschluß des Wiener Musikfestes, in: Prager Tagblatt, 57. Jg., Nr. 147,  Prag, 22. Juni 1932, S. 5, Sp. [3]
 

1936

Frank, Paul u. Altmann, Wilhelm, Kurzgefaßtes Tonkünstler-Lexikon, 14., stark erweiterte Aufl., Regensburg: Gustav Bosse Verlag, 1936, [Artikel] Hann v[on] Hannenheim, Norbert, S. 227, rechte Spalte; unveränderter Nachdruck 1971
 

1937

17. Juni 1937: [anonym], Völkerbund der Musik in Paris. Das Fest der I.G.N.M. vom 20.–30. Juni, in: Pariser Tageszeitung, 2. Jg., Nr. 370, Paris, den 17. Juni 1937, S. 3, Sp. [4]–[5]; hier Sp. 4 zu von Hannenheim („Schönberg-Adept des Dritten Reichs“)

30. Juni 1937: Kastner, Rudolf, Internationales Musikfest 1937:  I. Geistliche Musik – Szymanowsky und Honegger – Kammer-Konzerte, in: Pariser Tageszeitung, 2. Jg., Nr. 383, Paris, Mittwoch, 30. Juni 1937, S. 4, Sp. [3]–[5]

August/September 1937: [Eintrag] „Hannenheim, Norbert von. Drittes Volksmusik-Divertimento, f[ür] Blechbläser. 1937. Part[itur] 10 S[eiten] M[ark] 1; k[om]pl[et]t M[ark] 1,20; Dupl[ikations]-St[immen] M[ark] 0,30 bzw. M 0,20. Braunschweig, Litolff.“, in: Hofmeisters Musikalisch-literarischer Monatsbericht, 109. Jg., Nr. 8/9, Leipzig: Verlag von Friedrich Hofmeister, August/September 1937, S. 170, rechte Spalte
 

1949

Moser, Hans Joachim, Kleine deutsche Musikgeschichte, Stuttgart: J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger, „8.–12. Tausend (Durchgesehene und erweiterte Auflage)“, Copyright 1949; hier S. 322 u. a. zu von Hannenheim (Orgelsonate), doch nicht identisch mit der Erstausgabe des Buches von 1938.
 

1957

Stuckenschmidt, H[ans] H[einz], Arnold Schönberg, Zweite erweiterte Auflage, Zürich und Freiburg i. Br.: Atlantis Verlag, 1957 [erste Auflage 1951]; hier S. 97 („eine große Begabung, aber unstete Persönlichkeit“)
 

1959

[Artikel] Hannenheim, Norbert von, in: Riemann Musiklexikon, 12. Aufl., hg. von Wilibald Gurlitt, Personenteil A–K, Mainz: B. Schott’s Söhne, 1959, S. 730
 

1965

K[ecskeméti], I[stván], Hannenheim, Norbert, in: Szabolcsi, Bence / Tóth Aladár, Zenei lexikon [Musiklexikon]. Átdolgozott új kiadás [Umbearbeitete neue Ausgabe]. Fõszerkesztõ [Chefredakteur]: Dr. Bartha, Dénes, szerkesztõ [Schriftleiter]: Tóth, Margit, Bd. II, Budapest: Zenemûkiadó Vállalat, 1965, S. 131
     Der sich anschließende Eintrag lautet: osztrák zsz., *1898 Nagyszeben. Graener (Lipcse), Jemnitz (Bp.) és Schönberg (Berlin) növendéke. MÛVEI: szimf. kompozíciók (köztük egy Fantázia vonószenekarra), zgverseny, org.-szonáta, kamarazene, kórusmûvek, dalok stb.   [Übersetzung (mit Auflösung der Abkürzungen): österreichischer Komponist, *1898 Hermannstadt. Schüler von Graener (Leipzig), Jemnitz (Budapest) und Schönberg (Berlin). WERKE: sinfonische Kompositionen (darunter eine Fantasie für Streichorchester), Klavierkonzert, Orgelsonate, Kammermusik, Chorwerke, Lieder usw.]
(Hinweise und Übersetzung: Prof. Dr. László, Ferenc, Klausenburg/Cluj, Rumänien)
 

1971

Aichelburg, Wolf, „Ein vergessener Komponist?“ – Norbert von Hannenheim’s einziges übriggebliebenes Werk in Hermannstadt erstaufgeführt, in: Siebenbürgische Zeitung, Nr. 16,  vom 15. Oktober 1971 (Hinweis: Dirk Lukas Kisch, Bergisch Gladbach)
 

1972

[Artikel] Hannenheim, Norbert Wolfgang Stephan, in: Riemann Musiklexikon, 12. Aufl., Ergänzungsband, Personenteil, hg. von Carl Dahlhaus, Mainz: B. Schott’s Söhne, 1972, S. 488
 

1973

[ergänzen bzw. berichtigen:]
László, Ferenc, „Ha élne …“ [„Wenn er leben würde …“ (ungarisch)], in: A Hét, 4. Jg., Nr. 21, Bukarest, 25. Mai 1973, S. 8. Gekürzte deutsche, nicht autorisierte Fassung als Der unbekannte Tondichter. „A Hét“ über den siebenbürgischen Komponisten Norbert von Hannenheim, in: Woche, Nr. 288, 29. Juni 1973. Wiederabdruck in dem Sammelband László, Ferenc, Zenei ügyelet. Publicisztikai írások 1970–1974 [Musikalischer Dienst. Publizistische Schriften 19701974], Bukarest: Kriterion, 1976, S. 4547. ( Freundlicher Hinweis des Verfassers.)
 

1974

Schmid, Erich, Ein Jahr bei Arnold Schönberg in Berlin, in: Melos. Zeitschrift für neue Musik, hg. von Hans Oesch, 41. Jg., Heft 4, Mainz: B. Schott’s Söhne, 1974, S. 190–203, zu von Hannenheim passim; mit Faksimile des Konzertprogramms vom 2. Juni 1931 (u. a. Uraufführung des Konzerts für Klavier und 7 Holzbläser mit Else C. Kraus als Solistin). Auf dem Programm zahlreiche handschriftliche Eintragungen mit Grüßen an Schönberg, dabei hinter von Hannenheims Namen der Einschub: „grüsst, musste aber schon schlafen gehen“.

Stuckenschmidt, H[ans] H[einz], Schönberg. Leben, Umwelt, Werk, [3., stark erweiterte Auflage] Zürich und Freiburg i. B.: Atlantis, 1974, S. 302, 303, 318, 494, 497
 

1997

László, Ferenc, Das elfte Gebot und der siebenbürgisch-sächsische Komponist, in: Siebenbürgen und das Banat, Sankt Augustin: Academia Verlag, (1997), S. 197–206
 

1999

Frisch, Walter (Hg.), Schoenberg and His World (Bard Music Festival),
Princeton, NJ: Princeton University Press, 1999, S. 92 (Hinweis: Dr. Florian Kimm)
 

2006

Floros, Constantin, Neue Ohren für neue Musik. Streifzüge durch die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Mainz: Schott (ED 9966), April 2006, S. 105
 

2007

Bican, Bianca, Die Zeitschrift „Frühling“ (1920) im regionalen und lokalen publizistischen Kontext. Eine Standortbestimmung, in: Mira Miladinović Zalaznik, Peter Motzan und Stefan Sienerth (Hg.), Benachrichtigen und vermitteln. Deutschsprachige Presse und Literatur in Ostmittel- und Südosteuropa im 19. und 20. Jahrhundert, München: IKGS Verlag, 2007, Reihe: Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-
Maximilians-Universität München (IKGS)
, Wissenschaftliche Reihe (Literatur- und Sprachgeschichte), hg. von Edgar Hösch, Thomas Krefeld und Anton Schwob, Bd. 110, S. 163–181. Zu Norbert von Hannenheim vgl. S. 170–171 u. 174, zu seinen Brüdern Wilhelm und Stephan (Stefan) passim

László, Ferenc [Francisc], Leverkühn şi Hannenheim, in: Tribuna, Serie noua [Neue Serie], 6. Jg., Nr. 127, Klausenburg [Cluj-Napoca], 16.–31. Dezember 2007, S. 32

László, Ferenc [Francisc], Sibianul Norbert von Hannenheim, singurul discipol al lui Schönberg din România [Der Hermannstädter Norbert von Hannenheim, der einzige Schönberg-Schüler aus Rumänien], in: MUZICA. Revistă editată de Uniunea Compozitorilor şi Muzicologilor din România, Serie nouă. Anul XVIII, Nr. 4 (72), Bucureşti, octombrie-decembrie 2007, S. 153–156
 

2008

Henck, Herbert, Walter Schrenk. Ein Musikkritiker der zwanziger Jahre und sein Grabmal von Theodor Brün, zweiteilige Internet-Publikation, vollständiger Text: Teil 1, Teil 2; hier besonders in Teil 1 (nach Anm. 19) zu Wilhelm Orendt, der Walter Schrenk 1926 in Berlin besuchte, um ihn auf Werke von Hannenheims hinzuweisen; Eingabe ins Internet: Juli 2008
 

2009

Henck, Herbert, Hermann Heiß. Nachträge einer Biografie, Deinstedt: Kompost-Verlag, 2009, passim. Hierzu Korrekturen und Ergänzungen zur ersten Auflage des Buches

 

 

 

 

 


Erste Eingabe ins Internet: 5. Juli 2007
Letzte Änderung: Montag, 16. November 2009


© 2009 Herbert Henck

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