Klaviaturen (II)

 

Klaviaturen

Gestalt und Bespielbarkeit

Teil II

 

von

Herbert Henck

 

 

Teil 1
Die Klaviatur als chiffrierte Chromatik
Klaviatur und Notation – Zusammenhänge von Bespielbarkeit und Lesbarkeit
Erneuerungen der Klaviatur, experimentelle Tastaturen
Anmerkungen zu Teil 1


Teil 2
Die Klaviaturgestalt als kompositorischer Bezugspunkt – Beiträge zur einer morphologischen Betrachtung der Klaviermusik
     
Schwarze-Tasten-StĂĽcke
     
Händeaufteilung nach Tastenfarben
     
WeiĂźe-Tasten-StĂĽcke
Zwei Ergänzungen
Anmerkungen zu Teil 2

 

 

Die Klaviaturgestalt als kompositorischer Bezugspunkt
Beiträge zu einer morphologischen Betrachtung der Klaviermusik

Ergänzend zu der vorstehend beschriebenen Thematik seien noch einige Werke zusammengestellt, in denen die spezifische Gestalt der Klaviatur unmittelbar in das musikalisch-kompositorische Geschehen einbezogen wird – einmal bravourös virtuoses Spiel, ein andermal ästhetische Herausforderung, das mechanisch Vorgegebene zu integrieren, gelegentlich auch pädagogischer Ansatz, der vornehmlich auf der guten visuellen Fasslichkeit der Tastenordnung beruht. Auch wenn es sich hier zunächst nur um Rand- oder Ausnahmeerscheinungen der Komposition fĂĽr Klavier handelt, ist nicht zu ĂĽbersehen, dass das beschriebene Phänomen seit etwa 1910, d. h. etwa seit der Zeit, in der die letzten funktionsharmonischen Bindungen aufgegeben wurden, in zunehmendem MaĂźe auftritt und in der Folge immer mehr zu einem selbstverständlichen Element der Klavierliteratur wird.

 

Schwarze-Tasten-StĂĽcke
(Abbé Vogler, Chopin, Rossini, Debussy, Scelsi, Kodály, Firnkees)

Das frĂĽheste mir bekannt gewordene StĂĽck, das sich ausschlieĂźlich der Obertasten bedient, stammt von Georg Joseph Vogler (1749–1814), auch Abt oder AbbĂ© Vogler geheiĂźen, der 1778 im ersten Jahrgang seiner Betrachtungen der Mannheimer Tonschule die Frage aufwirft, ob man auf dem Klavier zumindest ein kurzes StĂĽck zuwege bringen könne, das nur auf den »erhabenen Tasten« gespielt werden könne. Er steuert zugleich in der Notenbeilage ein eigenes kleines Menuett in Fis-Dur bei, zu dem er anmerkt: »Uns fällt nicht ein, dieses StĂĽck als ein MeisterstĂĽck anzugreifen [= aufzufassen], es ist genug, ein musikalisches Räthsel hiedurch theoretisch und praktisch aufgelöset zu haben, das vielleicht zu mancherlei andern Fällen oder Entdeckungen den Verstand öffnet.«[13] Da das StĂĽck nur wenige Takte umfasst, sei es hier eingerĂĽckt:

Georg Joseph Vogler
Ein Clavier=stück auf den erhabnen Tasten in 5. Tönen (1778)
 

Das vielleicht berĂĽhmteste Beispiel einer Musikalisierung der Tastengestalt stammt indes von FrĂ©dĂ©ric Chopin, in dessen Ges-Dur-EtĂĽde (Nr. 5 aus op. 10 [1829–1832]) die rechte Hand ausschlieĂźlich auf den (schwarzen) Obertasten spielt. Die Linke begleitet in konventioneller Weise, was dem KunststĂĽck scheinbare Selbstverständlichkeit verleiht und seine KĂĽnstlichkeit in das Gewand der NatĂĽrlichkeit kleidet. Das KunststĂĽck reizte zur Ăśbersteigerung, und Nicolas Slonimsky ĂĽberliefert den Studentenscherz, die EtĂĽde – unter Beibehaltung der Begleitung in der linken Hand â€“ mit einer auf den Obertasten gerollten Orange zu persiflieren.[13a]

Ein noch ungedrucktes und vorerst nicht genau datierbares Klavierstück von Giacchino Rossini (1792–1868) zielt in dieselbe amüsant-artistische Richtung, wie bereits aus seinem Titel hervorgeht: Echantillon de Blague Melodique sur les noires de la main droite [sic] (»Probe eines melodischen Schabernacks auf den schwarzen [Tasten] der rechten Hand«).[14] Die Schwarze-Tasten-Melodie des Stückes, die nach elf Takten Vorspiel über simpler Begleitung einsetzt, hat Rossini mit dem Vermerk Chante Cochon (»Schweinegesang«) überschrieben.

Die drei genannten Werke (Vogler, Chopin, Rossini) sind zugleich die frĂĽhesten und einzigen Beispiele aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die ich als Schwarze-Tasten-
Stücke finden konnte. Auch aus dem 20. Jahrhundert sind mir nicht viele Stücke dieser Art bekannt, doch verdanken sie sich weniger dem Bedürfnis nach neuer pianistisch-akrobatischer Unterhaltung als der eher zufälligen Korrespondenz von fernöstlicher Pentatonik und Obertasten-Intervallik. Es sind dies vor allem die schnellen Figurationen am Ende von Claude Debussys Pagodes aus seinen Estampes (Juli 1903) [15] sowie der vierte Satz von Giacinto Scelsis Suite 9 / TTAI von 1953.[16]

Hinzuweisen ist aber auch auf einige Klavierwerke des ungarischen Komponisten Zoltán Kodály (1882–1967), die den Gebrauch schwarzer Tasten bereits im Untertitel benennen:[16a] 24 kis kánon a fekete billentyűkön (24 kleine Kanons auf den schwarzen Tasten)[16b] sowie die Gyermektáncok (Kindertänze, for the black keys).[16c] Da sich Kodály auch eingehend mit der Pentatonik befasst hat, ist die Erforschung des Zusammenhangs mit der Klaviatur möglicherweise lohnend. – Einen gleichermaĂźen musikpädagogisch ausgerichteten Ansatz findet man bei der deutschen Komponistin und Pianistin Gertrud Firnkees in ihrem Spiritual auf schwarzen Tasten.[16d]

 

 

Händeaufteilung nach Tastenfarben
(Liszt, Ives, Cowell, Casella, Strawinsky, Slonimsky, Messiaen, Kurtág u. a.)

Am häufigsten sind jene Fälle, in denen die Hände nach Tastengattungen getrennt sind und eine Art Bitonalität zustande kommt.[16e] Man trifft auf sie bereits bei Franz Liszt, etwa im Schlusssatz seines Klavierkonzertes Nr. 1 (1849), wo die Hände in Sechzehnteln hoquetusartig zwischen Fis- und G-Dur alternieren.[17] Da in einer reinen Bitonalität zwei Tonarten gleichzeitig erklingen, bezeichne ich diese Formen nur als Varianten der Bitonalität. Hier handelt es sich aber durchaus nicht immer um Tonarten, und besonders in jĂĽngeren Werken, die nicht mehr auf der Tonalität grĂĽnden, mĂĽsste man eher von einem autonomisierten Gebrauch zweier klaviaturabhängiger harmonischer Felder sprechen. Gleichwohl können tonart- und klaviaturbedingte Elemente durchaus zusammenfallen, wenn beispielsweise synchron in C- und Fis-Dur musiziert wird.

In diese Kategorie gehören etwa der Beginn von Maurice Ravels Klavierkonzert in G-Dur (1929–1930), die StĂĽcke Nr. 3 (Falscher Chinese) und Nr. 4 (Filter-Schaukel) aus Helmut Lachenmanns Ein Kinderspiel (1981) oder György Ligetis erste KlavieretĂĽde DĂ©sordre (1985), alles StĂĽcke, auf die bereits in meinem Aufsatz Klavierglissandi eingegangen wurde.[18]

Charles Ives benutzt die genannte Technik mehrfach in seiner Klaviersonate Nr. 1 (1902–1909), zum Teil ĂĽber längere Passagen hinweg. Ein gutes Beispiel ist hier der um 1909 komponierte Satz IVa.[19] Ă„hnlichen clusterbildenden Strukturen begegnet man immer wieder im FrĂĽhwerk von Leo Ornsteins, beispielweise in seinem Danse sauvage (Wild Men’s Dance) (ca. 1913) [20], in den Impressions de Notre-Dame (1913) [21], den Impressions de la Tamise (ca. 1913/1914) [22] oder in A la Chinoise (1918).[23] Eine fast identische Satztechnik wie bei Ornstein findet sich in Henry Cowells KlavierstĂĽck Advertisement (1914, revidiert 1959) [24], doch werden hier die clusterartigen Akkorde stets mit den Fäusten gespielt (“fists always”). Da die rechte Hand mit den fĂĽnf Kreuzen von H-Dur notiert ist und die linke vorzeichenlos bleibt, werden die Tastaturgattungen auch im Notenbild sofort sichtbar.

Andere Beispiele lassen sich ebenso in Sergei Prokofieffs Sarcasms op. 17 (1912) [25] wie besonders in Claude Debussys Douze Études (1915) [26] nachweisen, ebenso in Igor Strawinskys Trois Mouvements de PĂ©trouchka (1911–1921) [27] wie auch in einigen Klavierwerken Alfredo Casellas, beispielsweise in seiner Sonatina (1916) [28], in dem Antigrazioso aus den Deux Contrastes (1916–1918) [29] oder in den 11 Pezzi Infantili (1920).[30]

1918 überträgt Gian Francesco Malipiero im ersten Satz seiner Tre Improvvisi per pianola die Satzweise auf das mechanische Klavier.[31] Weiterhin sind hier zu nennen Georges Antheil mit seiner Airplane Sonata (1922),[32] Alexander Mossolow mit seiner Klaviersonate Nr. 2 (1923–1924),[33] Erwin Schulhoff mit seiner Sonate I (1924),[34] Béla Bartók mit seinem Mikrokosmos (1926–1939),[35] Giacinto Scelsi mit seinen Cinque Incantesimi (1953) [36] oder Olivier Messiaen mit seinem Catalogue d’oiseaux (Oktober 1956 bis September 1958).[37]

Zum Prinzip ganzer Kompositionen wird die neue Satztechnik jedoch erst in Nicolas Slonimskys neunteiliger Suite Studies in Black and White (1928), in seinem Prelude in Black and White und seiner Fantasy in Black and White. In allen diesen Stücken spielt die linke Hand ausschließlich auf Ober-, die rechte auf Untertasten, und die Ableitung der Musik aus der Klaviaturgestalt geht folgerichtig in die Werktitel ein.[38] (Claude Debussys En blanc et noir für zwei Klaviere, an das Slonimskys Titel erinnert, zeigt übrigens keine vergleichbare Aufteilung der Hände nach Tastengattungen.) Henry Cowell merkte zu dem klanglichen Resultat an:

    »Slonimsky hat eine neue und vortreffliche Anwendung der Konsonanz gefunden, zu einer Zeit, als man diese allenthalben abschaffte, weil mit ihr Wirkungen doch nicht mehr denkbar seien. Er entdeckte, dass bei der Verwendung der Polytonalität die wechselseitigen Beziehungen sich so geschickt ausnutzen lassen, dass mit einer Reihe reiner Konsonanzen der Eindruck der Dissonanz hervorgerufen wird. Die Konsonanzen haben nicht die spitze Herbheit der faktischen Dissonanz, mit deren Hilfe bislang alle Effekte moderner Harmonik erzeugt wurden, aber sie haben musikalischen Wohlklang und eine fremdartige neue Schönheit.«[39]

In György Kurtágs 1973 begonnenem pädagogischen Werk Játékok zongorára (»Spiele für Klavier«) [40] werden die Tastengattungen, ihre Bespielbarkeit und individuelle Klanglichkeit zu einem zentralen musikpädagogischen Ausgangspunkt der Annäherung an das Instrument, und man trifft hier auf immer wieder andere Arten, das Repertoire an weißen und schwarzen Tasten gegenüber- oder nebeneinanderzustellen. Als Beispiele seien genannt die Hommage à Kabalevszkij,[41] Csökönyös csomók (»Widerspenstige Knoten«) [42] und Hommage à Christian Wolff (Félálomban) (»Im Halbschlaf«).[43]

Einen Ansatz besonderer Art findet man im Schaffen von Klarentz Barlow. Sein Konzeptstück Textmusik für Klavier [44] aus dem Jahre 1971 stellt eine Verbalpartitur dar, nach deren Anweisungen die Buchstaben, Silben, Wörter, Phrasen und Sätze eines beliebigen Textes auf die Tastengattungen des Klaviers übertragen werden können. Im Anschluss daran lässt sich der Text nach den drei entstehenden »Farbenordnungen« (schwarz, weiß, gemischt) »spielen«. Die erste Ausarbeitung des Stückes, die »Version IV.71«, die der Komponist im April 1971 selbst realisierte und zur Aufführung brachte, beginnt überwiegend einstimmig auf den Obertasten und leitet in einem statistischen Verfahren mit vielerlei diatonischen Abschnitten zu immer mehr gemischtfarbigen Akkorden am Ende der Fassung.

Schließlich sei noch Frederic Rzewskis Winnsboro Cotton Mill Blues (No. 4 der North American Ballads) aus dem Jahre 1979 erwähnt, in dem die Hände in tiefer Basslage alternierend Unter- und Obertasten-Cluster anschlagen und damit auf so einfache wie einprägsame Weise eine Art von Maschinenmusik erzeugen.

 

WeiĂźe-Tasten-StĂĽcke
(Alkan, Rébikow, Killmayer, Mompou, Otte, Denhoff, Scelsi, Cage)

Eine eigene Gattung von Klaviermusik sind schlieĂźlich jene Werke, die sich nur der Untertasten und somit der Diatonik bedienen. Ohne auf StĂĽcke fĂĽr Anfänger oder EtĂĽdenwerke, denen dieses Attribut oft auch ohne ästhetische Ambitionen zukommt, weiter einzugehen, scheint eines der ersten Beispiele in Charles-Henri Valentin Alkans Allegro barbaro aus der Sammlung der Douze Études, den »Zwölf EtĂĽden« in allen Durtonarten, op. 35 (1848) vorzuliegen. Obwohl das StĂĽck in F-Dur notiert ist, wird das vorgezeichnete b stets aufgelöst. Es handele sich hier vielleicht sogar um das frĂĽheste WeiĂźe-Tasten-StĂĽck, schreibt der Alkan-Forscher Reinhold Sietz, und er verweist auf die lydische Tonart des Hauptteils und die äolische bzw. dorische Gestaltung der ZwischenstĂĽcke.[45]

Noch prononcierter als Alkan behandelt Wladimir Iwanowitsch Rebikow (1866–1920) in den vier Sätzen seiner 1913 komponierten Chansons blanches (»WeiĂźe Lieder«) fĂĽr Klavier op. 48 das Thema der weiĂźen Tasten, mit denen er in dieser Arbeit so autonom verfährt wie mit den Ganztonskalen in vielen anderen seiner Werke.[46] Weitere StĂĽcke RĂ©bikows, die derselben Technik verpflichtet sind, sind etwa die Hymne au soleil und Parmi les fleurs aus den Trois Idylles op. 50 (1913),[47] und zumindest Abschnitte in den ersten beiden Sätzen der Jeux des sons [48] sowie dem vierten Satz seiner RĂŞves de bonheur [49] (beide etwa aus der Zeit um 1913) sind hier zu nennen. Wilhelm Killmayer bezieht in seinen Trois Ă©tudes blanches (1990/91) nochmals die Tastengattung mit in den Titel ein. [49a]

Das EingangsstĂĽck von Federico Mompous MĂşsica Callada (1959–1967) [50] gehört (cum grano salis) ebenso in diesen Zusammenhang wie Das Buch der Klänge (1979–1982) von Hans Otte.[51] In beiden Zyklen bilden die weiĂźen Tasten eine Art Ebene, von der aus sich der musikalische Bogen abhebt und bis an den Schluss des Werkes spannt. In Ottes Zyklus sind die Kapitel 1, 9 und 12 reine WeiĂźe-Tasten-StĂĽcke, während in Kapitel 10, sieht man von dem kleinen Zwischenspiel ab, nur kurzfristig ein fis2 in die Figurationen aufnommen wird. Aus neuester Zeit sei Michael Denhoffs (Ein Hauch Vergangenheit), das EingangsstĂĽck seines Zyklus Nachtschattengewächse op. 96 (2001/2004) genannt, dessen diatonische Grundlage die Töne der fallenden C-Dur-Tonleiter sind. Nur als fuggitivo-Vorschlag fĂĽr den Schlusston werden drei Obertasten (fis, gis und ais in der dreigestrichenen Oktave) herangezogen.[51a].

Auch lange Abschnitte im ersten und dritten Satz von Giacinto Scelsis Triptychon Hispania [52] aus dem Jahre 1939 bedienen sich ausschließlich der weißen Tasten. Das allein schon vom Umfang her auffälligste Werk, das sich bei einer Aufführungsdauer von fast einer Stunde ausnahmslos auf die Untertasten beschränkt, ist jedoch John Cages 1944 komponierte Ballettmusik Four Walls, Music for the Dance Drama Choreographed by Merce Cunningham für Klavier und Stimme, in deren 75-seitiger Partitur kein einziges Versetzungszeichen erscheint.[53]

 

Zwei Ergänzungen (Dezember 2001)

Zum Beschluss seien zwei mir bemerkenswert erscheinende Verwendungsweisen der Tastengattungen erwähnt, die eine literarischer Herkunft, die andere aus dem Bereich der Psychopathologie.

In dem zuerst 1919 veröffentlichten Roman Elli oder Sieben Treppen, Beschreibung eines weiblichen Lebens von Albrecht Schaeffer (1885–1950) tritt der Musiker Kalaaf auf, der sich der Tastengattungen auf seine Weise bedient:

    »Schon nach den ersten Molltönen fiel Elli rettungslos einer Wollust von Klang anheim, die sie nie geahnt hatte. Er spielte unter fast ausschließlicher Benutzung der schwarzen Tasten, an sich ein einfaches Mittel, die Klangfarbe zu versüßen, zu brechen und zu melancholisieren, doch mehr für ihn; für ihn eines jener Dinge, in denen die Schwermut der Welt sich darstellte, so daß er nicht darüber hinwegkonnte. Er konnte eben nur die schwarzen Tasten benutzen; die weißen widerstanden, sooft er sich vornahm, bei ihnen zu beharren, und nicht anders wars mit den Tonarten: er konnte in Dur beginnen, sooft er wollte, ,die schmerzliche Septime’, wie er es nannte, schlich sich in Bälde ein, es wurde wieder ,schwarz unter seinen Fingern’, das Lichte verkehrte sich ins Moll.«[54]

Der zweite Nachtrag bezieht sich eher auf den Bereich der Musiktheorie und eigentlich der Zwölftontechnik, die hier in direkter Weise mit der Tastenanlage kommunizieren. Der Aufsatz, aus dem ich das folgende Zitat entnehme, stammt von dem Komponisten und Musikschriftsteller Richard Heinrich Stein (1882–1942), trägt den Titel »Pathologische« Musik? und wurde im Juni 1931 in der Zeitschrift Die Musik veröffentlicht:

    »Ein Mathematiker, der in einem geschlossenen Sanatorium seinem Leben ein Ende gemacht hat, hinterließ einen Stoß Notenblätter. Ich fand darunter ein phantastisches Musikstück mit folgendem Thema:

    Offenbar eine Abwandlung des Lisztschen Faust-Themas, nur daß nicht vier übermäßige Dreiklänge das harmonische Schema bilden, sondern in der ersten Hälfte ein Molldreiklang in einen Durdreiklang ausstrahlt, während in der zweiten Hälfte ein Durdreiklang sich in einen Molldreiklang auflöst. Durch Vergleichung mit anderen Entwürfen ließ sich feststellen, daß der Mathematiker ganz primitiv die weißen Tasten des Klaviers mit 1–7 und die schwarzen mit 8–12 numeriert hatte. Das „faustische“ Thema ergab danach die beiden einfachen Zahlenreihen 2, 4, 6, 8, 10, 12 und 1, 3, 5, 7, 9, 11. Diese Zahlen waren in ein Doppelquadrat gebracht worden, bei dem die vertikalen und horizontalen Reihen sowie die Diagonalen stets die gleiche Summe (kleines Quadrat 39, großes Quadrat 65) ergaben. Auf anderen Blättern war das Quadrat mit den Tönen einer Doppeloktave und mit den Buchstaben des Alphabets gefüllt:

    Wenn man bei Worten oder Motiven die Zellzentren durch Striche verbindet, so ergeben sich skurille Zeichnungen, mit deren Deutung der Kranke Stunden und Tage verbrachte. (Anregender vielleicht, als die Gesunden mit der Lösung von Kreuzworträtseln.)«[55]

 

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Anmerkungen

[13] Georg Joseph Vogler, Betrachtungen der Mannheimer Tonschule, 1. Jg. [= Bd. 1], 4. Lieferung, Mannheim, 15. Herbstmonat [= September] 1778, S. 114–115; hier S. 114. (Reprint: Hildesheim/New York: Georg Olms Verlag, 1974, S. 114–115.) Das kleine Menuett wurde in der Noten-Beilage zur 4. Lieferung (Gegenstände der Betrachtungen) abgedruckt. ZurĂĽck zum Text

[13a]  Vgl. Nicolas Slonimsky, Be Your Own Composer!, in: ders., The Road to Music, New York: Dodd, Mead & Company, 1947, S. 163. ZurĂĽck zum Text

[14]  Das Manuskript befindet sich im Besitz der «Fondazione Giacchino Rossini» in PĂ©saro, Italien, von der ich im Mai 1996 eine Photokopie erhielt. Es umfasst 10 Seiten und ist mit etwas abweichendem Titel erwähnt in dem Aufsatz: Gherardo Macarini-Carmignani, La musica per pianoforte di [Giacchino] Rossini negli autografi Pesaresi, in: Rassegna Musicale, 24. Jg., 1954, S. 229–241; hier S. 240. ZurĂĽck zum Text

[15]  Claude Debussy, Pagodes [= Nr. 1 der Estampes pour le piano], Paris: Durand & Cie, Éditeur, © 1903, S. 1–8; hier S. 6–8. ZurĂĽck zum Text

[16]  Giacinto Scelsi, Suite 9 / TTAI, [o. O. u. J.; jetzt im Verlag Salabert (Paris)]; hier Satz IV: S. 13–18. ZurĂĽck zum Text

[16a]  Auf den Zusammenhang dieser Werke Kodálys mit der hier behandelten Thematik wies mich Stefan Sitter, Berlin, dankenswerterweise hin (E-Mails von 20. und 21. Juli 2008). ZurĂĽck zum Text

[16b]  Umfang: 12 Seiten; Budapest: Editio Musica, © 1950. ZurĂĽck zum Text

[16c]  Umfang: 26 Seiten; London: Boosey & Hawkes, © 1947; diverse Neuauflagen. ZurĂĽck zum Text

[16d]  Vgl. Gertrud Firnkees (* 1925 in Passau), Entdeckungen. 14 kleine Stucke zur EinfĂĽhrung in moderne Klaviermusik, Mainz: Schott, 1995 (Reihe: Piano Workshop, Heft 3); hier das Spiritual auf schwarzenTasten. ZurĂĽck zum Text

[16e]  Bei dieser etwas statistischen Angabe, die sich persönlicher Beobachtung und Einschätzung, nicht einer systematischen Erfassung verdankt, sind jene LehrstĂĽcke oder EtĂĽden ausgeklammert, die von den weiĂźen Tasten ausgehen und erst später die schwarzen einbeziehen. Nimmt man solche Schulungswerke nämlich hinzu, wäre eine Vielzahl von Ăśbungen wie etwa derer von Charles Louis Hanon (1820–1900) einzubeziehen, wenn es sich hier auch fast immer einen Ansatz des Klavierspiels handelt, bei dem die Verbesserung der Geläufigkeit, ein Ausgleich der Fingerkraft oder die Erhöhung der Ausdauer ganz im Vordergrund stehen. Die Gefahr, die Spieler zu langweilen, scheint mir bei diesem Training allzu wenig bedacht. ZurĂĽck zum Text

[17]  Franz Liszt, Konzert Es dur fĂĽr Klavier und Orchester, hg. [fĂĽr zwei Klaviere] von Emil von Sauer, Frankfurt/London/New York: C. F. Peters (Edition Peters Nr. 9891), © 1932; hier besonders in der Solostimme S. 35, 1. System (T. 3) bis 3. System (T. 1). ZurĂĽck zum Text

[18]  Vgl. Anm. 4; hier S. 75. Auf Lachenmanns Filter-Schaukel wird in meinem Buch Klaviercluster (vgl. Anm. 1) auf S. 74f. ausfĂĽhrlicher eingegangen. ZurĂĽck zum Text

[19]  Charles E. Ives, Sonata No. 1 for piano, von Paul C. Echols revidierte Ausgabe, New York/Hamburg: Peer International Corporation, © 1954 (Datierung der “Editorial Note”: 1979); hier S. 29–31, T. 22–51. ZurĂĽck zum Text

[20]  Leo Ornstein, Danse sauvage (Wild Men’s Dance) for Piano, op. 13, No. 2, Dobbs Ferry, N.Y.: Joshua Corporation, © 1942 [Erstausgabe: Mainz: Schott, 1915]; hier S. 19, Zeile 3, bis S. 20. ZurĂĽck zum Text

[21]  Leo Ornstein, Impressions de Notre-Dame, op. 16 (No. 1 und 2), Dobbs Ferry, N.Y.: Joshua Corporation, © 1941 [Erstausgabe: Mainz: Schott, 1914]; hier in No. I: S. 5, Zeile 3, T. 2 bis Ende der Seite; in No. II: S. 10, Zeile 4, bis S. 13, Zeile 4. Die Datierung 1910 bei David Ewen ([Artikel] Ornstein, Leo, in: ders., American Composers, A Biographical Dictionary, New York: G. P. Putnam’s Sons, 1982, S. 485, rechte Sp.) dĂĽrfte zu frĂĽh angesetzt sein; Ornstein besuchte Paris erst im Sommer 1913 und nahm bei dieser Gelegenheit an einer Messe in Notre-Dâme teil, die zur Komposition der beiden StĂĽcke fĂĽhrte. Vgl. hierzu Frederick H. Martens, Leo Ornstein, The Man – His Ideas – His Work (Reprint der Ausgabe New York: Breitkopf & Hartel [sic], © 1918), New York: Arno Press, 1975 (= The Modern Jewish Experience, o. Nr.); hier S. 19 und S. 65. ZurĂĽck zum Text

[22]  Leo Ornstein, Impressions de la Tamise for Piano, op. 13, No. 1, Hastings-on-Hudson, N.Y.: Joshua Corporation, © 1948 [Erstausgabe: Mainz: Schott, 1920]; hier S. 7, Zeile 3, bis S. 9. ZurĂĽck zum Text

[23]  Leo Ornstein, A la Chinoise for Piano solo, op. 39, Hastings-on-Hudson: Joshua Corporation, © 1945; hier S. 27, Zeile 4, bis S. 28, Zeile 1, sowie (S. 28) die letzten beiden Anschläge des StĂĽckes. ZurĂĽck zum Text

[24]  Abgedruckt in: (Henry Cowell), Piano Music by Henry Cowell [Vol. One], New York: Associated Music Publishers (Editionsnr. AMP-95611), © 1960, S. 29–32; hier S. 30–32. ZurĂĽck zum Text

[25]  S[ergei] Prokofiev, Sarcasms, London [u. a.]: Anglo-Soviet Music Press Ltd. (Katalognr. A.S.M.P. 64), o. J.; hier etwa im Satz II: S. 7, Z. 6, T. 1 oder im Satz IV: S. 12, Z. 1, T. 2. ZurĂĽck zum Text

[26]  Claude Debussy, Douze Études pour le piano, Livre I (Nos. 1 Ă  6), Paris: Durand & Cie, © 1916; hier in [No.] I – pour les „cinq doigts“ auf S. 4, letzte Zeile, bis S. 5, Zeile 2, oder in [No.] V – pour les Octaves die Schwarze-Tasten-Passage auf S. 21, Zeile 3. ZurĂĽck zum Text

[27]  Igor Strawinsky, Trois Mouvements de PĂ©trouchka, Transcription pour piano seul par l’auteur, London – Paris – Bonn (u. a.): Boosey & Hawkes (Editionsnr. B. & H. 16301), © 1947; hier etwa S. 3, Zeile 1–2; S. 7; S. 8, Zeile 2, bis zum Satzende auf S. 9. In Satz II etwa S. 16, letzte Zeile, bis zum Ende des Satzes auf S. 17. In Satz III etwa S. 26, Zeile 1, bis S. 29, Zeile 3. ZurĂĽck zum Text

[28]  Alfredo Casella, Sonatina (in tre tempi) op. 28 (1916), Milano: G. Ricordi & C. (Editionsnr. 116838), © 1917; hier beispielsweise im Finale S. 15, Zeile 4, bis S. 16, Zeile 4, oder S. 24, Zeile 2, bis S. 25, Zeile 2. ZurĂĽck zum Text

[29]  Alfredo Casella, Antigrazioso (= Nr. II der Deux Contrastes op. 31 [1916–1918]), London and Brighton: J. & W. Chester (Chester Series No. 62), © 1919; hier etwa S. 2, unterste Zeile. ZurĂĽck zum Text

[30]  Alfredo Casella, 11 [undici] Pezzi Infantili op. 35 (1920), Wien: Universal Edition A.G. (Editionsnr. U.E. 6878), © 1921 (renewed 1949 by Alfredo Casella); hier S. 2–3: I. Preludio; S. 4–6: II. Valse diatonique (sui tasti bianchi) (»Diatonischer Walzer [auf weiĂźen Tasten]«); S. 7: III. Canone (sui tasti neri) (»Kanon [auf schwarzen Tasten]«). ZurĂĽck zum Text

[31]  Vgl. hierzu JĂĽrgen Hocker, Die Initiative des Edward Evans, in: Maschinen! Musik?(!), 7 Konzerte mit neuer Musik vom 16.–19.1.1997 im Museum der bildenden KĂĽnste Leipzig, ProgrammbroschĂĽre, Leipzig 1997, S. 62. ZurĂĽck zum Text

[32]  Georges Antheil, II. Sonata for Piano (“airplane sonata”), in: This Quarter No. 2, Antheil, Musical Supplement, edited by Ernest Walsh and Ethel Moorhead, Vol. I, No. 2, Milano: Il Convegno, 1925, S. 4–13: vollständige Reproduktion des Manuskriptes der Sonate; vgl. hier besonders S. 11, unterstes System, bis S. 12, drittes System. ZurĂĽck zum Text

[33]  Abgedruckt in: Alexander Mosolov, Four Sonatas for Piano, Moscow: Sovetsky Kompozitor Publishers (Editionsnr. 9208), 1991, S. 16–41; hier S. 41, Zeile 2, zweiter Takt, zweite Hälfte. – Vgl.dazu Inna Barsova, Das FrĂĽhwerk von Aleksandr Mosolov, aus dem Russischen ĂĽbersetzt von Christof RĂĽger, in: Jahrbuch Peters, 1979, Leipzig: Peters, 1979, S. (117)–169; hier S. 155–156 mit dem »Hinweis auf die rein pianistische Abkunft« (S. 156) zahlreicher Akkord- und Leiterbildungen in Mossolows Klaviersatz. ZurĂĽck zum Text

[34]  Erwin Schulhoff, Sonate I fĂĽr Klavier, Wien u. Leipzig: Universal-Edition, © 1928; hier beispielsweise die ersten Takte auf S. 3, die Zeilen 1, 2, 4 und 5 auf S. 9 und passim. ZurĂĽck zum Text

[35]  BĂ©la BartĂłk, Studies in Double Notes / Études en double-accords / Gyakorlatok kettösfogásban (= [Nr.] 134), in: ders., Mikrokosmos, Vol. V, London: Boosey & Hawkes, Ltd. (Editionsnr. H. 15189), © 1940, S. 28–29. Ders., Perpetuum mobile (= [Nr.] 135), ebd., S. 30–31. Ders., From the Diary of a Fly / Ce que la mouche raconte / Mese a kis lĂ©gyröl (= [Nr.] 142), ebd., Vol. VI, London: Boosey & Hawkes, Ltd. (Editionsnr. H. 15187), © 1940, S. 9–12; hier insbesondere S. 9 und 12. ZurĂĽck zum Text

[36]  Giacinto Scelsi, Cinque Incantesimi per pianoforte, Rom: Giacinto Scelsi, © 1959; hier etwa der Beginn des zweiten Satzes (S. 5). ZurĂĽck zum Text

[37]  Olivier Messiaen, Catalogue d’oiseaux pour piano [7 Hefte mit 13 separat paginierten StĂĽcken], Paris: Éditions Musicales Alphonse Leduc, alle © 1964; hier 1er Livre: II. Le Loriot (S. 2, Z. 2, T. 1; S. 3, Z. 4, T. 3), III. Le Merle bleu (S. 7, Z. 4, T. 1ff.; S. 8, Z. 3; S. 15, Z. 1); 3e Livre: V. La Chouette Hulotte (S. 2, Z. 3, T. 2f.); 4e Livre: VII. La Rousserolle Effarvatte (S. 3, Z. 4, T. 1ff.; S. 18, Z. 5, T. 2; S. 31, Z. 4, T. 1ff.; S. 39, Z. 5, T. 1ff.; S. 44, Z. 5, T. 1ff.); 5e Livre: IX. La Bouscarle (S. 6, Z. 2); 6e Livre: X. Le Merle de roche (S. 8, Z. 1); 7e Livre: XI. La Buse variable (S. 5, Z. 2, T. 2f.), XII. Le Traquet rieur (S. [1], Z. 1, T. 1; S. 6, Z. 1, T. 1ff.), XIII. Le Courlis cendrĂ© (S. 5, Z. 5, T. 1ff.; S. 7, Z. 2f.; S. 21, Z. 4f.). ZurĂĽck zum Text

[38]  Alle genannten StĂĽcke Slonimskys wurden veröffentlicht in der von Henry Cowell herausgegebenen Reihe New Music, A Quarterly of Modern Compositions als Vol. III, No. 1 (October 1929, 21 S.). Vgl. hierzu auch die Autobiographie des Komponisten: Nicolas Slonimsky, Perfect Pitch, A Life Story, Oxford u. New York: Oxford University Press, 1988; hier S. 114–115. Ferner Wilfrid Brenneckes Artikel Slonimsky, Nicolas, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Bd. 12 (© 1965, Reprint 1989), Sp. 768–769; hier Sp. 769. ZurĂĽck zum Text

[39]  Henry Cowell, Bericht aus Amerika, 4. [Teil:] Die Eingewanderten [aus dem Amerikanischen von Hanns Gutmann], in: Melos, Zeitschrift fĂĽr neue Musik, 10. Jg., Heft 8–9, Mainz: Schott, 1931, S. 275–277; hier S. 276. ZurĂĽck zum Text

[40]  György Kurtág, JátĂ©kok zongorára, Bde. I–IV, Budapest: Editio Musica (Editionsnrn. Z. 8377 bis Z. 8380), © 1979. ZurĂĽck zum Text

[41]  Ebd., Bd. II, S. 17. ZurĂĽck zum Text

[42]  Ebd., Bd. III, S. 25. ZurĂĽck zum Text

[43]  Ebd., Bd. III, S. 39. ZurĂĽck zum Text

[44]  [Klarentz] Barlow,Textmusik fĂĽr Klavier | Version IV.71 [= Version Nr. 1], Köln: Feedback Studio Verlag (Editionsnr. 7305A), © 1973, [1] + 9 Blätter. ZurĂĽck zum Text

[45]  Reinhold Sietz, Ein Vorläufer von BartĂłks »Allegro barbaro«, in: Die Musikforschung, 5. Jg., Kassel u. Basel 1952, S. 370–372. ZurĂĽck zum Text

[46]  Wladimir RĂ©bikow, Chansons blanches, Quatre Morceaux pour Piano, op. 48, Moscou / Leipzig: P. Jurgenson, [1913], 11 S. (Vorhanden in der Staatsbibliothek PreuĂźischer Kulturbesitz, Berlin; hier auch die im Folgenden genannten Ausgaben RĂ©bikowscher Werke.) ZurĂĽck zum Text

[47]  Wl[adimir] RĂ©bikow, Trois Idylles pour piano op. 50, Moscou u. Leipzig: P. Jurgenson (Plattennr. 37288), [1914]; hier S. 2–3 (einzige Ausnahme: ein fis2 auf S. 2, Zeile 4) und S. 6–7. ZurĂĽck zum Text

[48]  Wl[adimir] RĂ©bikow, Jeux des sons, in: ders., Compositions pour Piano (SĂ©rie 3), Moscou u. Leipzig: P. Jurgenson (Plattennr. 36447), [1913]; hier der ganze erste Satz (S. 3–5) bis auf die letzten drei Zeilen; im zweiten Satz der Schlussteil (S. 8, »piu mosso«). ZurĂĽck zum Text

[49]  Wl[adimir] RĂ©bikow, RĂŞves de bonheur, Cinq Morceaux pour Piano, Moscou u. Leipzig: P. Jurgenson (Plattennr. 36742), [1913]; hier der Abschnitt »PiĂą mosso« S. 8–9. ZurĂĽck zum Text

[49a] Wilhelm Killmayer, Trois Ă©tudes blanches fĂĽr Klavier, Mainz: Schott, © 1991. (Freundlicher Hinweis: Siegfried Mauser, MĂĽnchen.) ZurĂĽck zum Text

[50]  Federico Mompou, MĂşsica Callada, Heft 1: Nr. I–IX, © 1959 by Editions Salabert S.A., Paris, Editionsnr. E.A.S. 16171; Wiederabdruck in: ders., Piano Album, Paris: Editions Salabert (Editionsnr. E.A.S. 18795), © 1989 (Collection Compositeurs du XXeme siècle); hier S. 95. ZurĂĽck zum Text

[51]  Hans Otte, Das Buch der Klänge, MĂĽnchen: E.R.P. Musikverlag Eckart Rahn, © 1983; hier S. (8)–9, 23, 24–25 u. 28–29. ZurĂĽck zum Text

[51a]  Michael Denhoff, Nachtschattengewächse. Neun StĂĽcke fĂĽr Klavier, op. 96, Bad Schwalbach: Edition Gravis (EG 909), © 2004, S. (3). ZurĂĽck zum Text

[52]  Giacinto Scelsi, Hispania, Trittico per pianoforte, Paris: Salabert, [o. J.]; hier etwa S. (1)ff. oder S. 39ff. ZurĂĽck zum Text

[53]  John Cage, Four Walls, Music for the Dance Drama choreographed by Merce Cunningham, [for] piano solo and voice, New York: C. F. Peters (Edition Peters 66910), © 1982 by Henmar Press Inc. ZurĂĽck zum Text

[54]  Albrecht Schaeffer, Elli oder Sieben Treppen, Beschreibung eines weiblichen Lebens, Leipzig: Insel-Verlag, 1923 (9.–12. Tausend), S. 184–185. Vgl. auch S. 186.  ZurĂĽck zum Text

[55]  Richard H[einrich] Stein, »Pathologische« Musik?«, in: Die Musik XXIII, Nr. 9, Berlin, Juni 1931, S. 703–704. ZurĂĽck zum Text

 

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Entstanden in Deinstedt, 6. Juli 1994 bis November 1997, Oktober u. Dezember 2001
Erste Eingabe ins Internet: Donnerstag, den 25. Oktober 2001
Letzte Änderung: Mittwoch, 7. Oktober 2009

© 2001–2009 Herbert Henck

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